WDF*IDF optimierter Content:
Vorteile von WDF*IDF-Texten, Tools und Quellen

Als Betreiber einer Website oder eines Blogs muss man sich neben den rein redaktionellen Tätigkeiten auch mit dem Thema „Suchmaschinenoptimierung“ auseinander setzen und bei Neuerungen immer auf dem Laufenden zu bleiben. Zumindest wenn man erfolgreich sein möchte. In diesem Zusammenhang ist seit einiger Zeit der WDF*IDF-Ansatz von besonderer Bedeutung. Doch was bedeutet diese Formel konkret für Autoren von redaktionellen Inhalten? Ist die Keyword-Dichte „out“ und muss man sich als Autor nun nur noch damit beschäftigen, Texte nach Formeln zusammen zu puzzeln? Und wer kann ggf. solche WDF*IDF optimierten Texte für mich erstellen? Mehr dazu im Folgenden.

Was bedeuten „WDF“ und „IDF“?

Besser ranken mit WDF-IDF Texten
WDF steht für „Within-Document-Frequency“ und stellt dar, wie häufig ein Begriff in einem Text bzw. einem Dokument vorkommt. IDF ist die Abkürzung für „Inverse-Document-Frequency“ und beschreibt die Bedeutung eines Schlagwortes für einen Text bzw. ein Dokument. Das heißt, wie gut das jeweilige Wort überhaupt in der Lage ist, das Dokument zu beschreiben. Damit „Werte-Ausreißer“ vermieden werden, sind in der Formel einige Korrekturparameter integriert, auf die einzelnen mathematischen Parameter gehen wir jedoch im Folgenden nicht näher ein. Die Gewichtung eines Begriffs ergibt sich also aus dem Produkt von WDF und IDF.

Der Ansatz lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Ein Dokument wird von einem Begriff umso besser beschrieben, je häufiger er in dem jeweiligen Dokument erhalten ist und je seltener er  in anderen Dokumenten vorkommt. Wird der vorherrschende Begriff eines Dokuments betrachtet, so sollte dieser möglichst einen Eindruck vermitteln, wovon das entsprechende Dokument handelt.

Bei dem WDF*IDF- Ansatz wird der erstellte Text mit den ersten 10 Websites, die in den Google-Suchmaschinenergebnissen ranken, verglichen – allerdings geht es hierbei nicht nur um die Häufigkeit des verwendeten Keywords, sondern um den Text im Ganzen.

Um den Unterschied zur Kennzahl „Keyword-Dichte“ zu verdeutlichen, hier ein kleiner Exkurs: Die Keyword-Dichte (engl. „Keyword Density“) beschreibt, wie häufig ein bestimmtes Schlagwort innerhalb eines Textes vorkommt und bezieht sich damit nur auf einzelne Worte im Text. Dabei kann man sich an der Faustregel orientieren, dass die Keyword-Dichte etwa 1-5 % betragen sollte. Die Keyword-Dichte errechnet sich folgendermaßen: Anzahl der verwendeten Schlagworte / Gesamtwortzahl = Keyword-Dichte

Kommt in einem Text von 300 Wörtern drei Mal das Wort „Suchmaschinenoptimierung“ vor, so beträgt die Keyword-Dichte 1 % für dieses Keyword.


Ersetzt WDF*IDF die Keyword-Dichte?

Die WDF*IDF-Formel soll die Keyword-Dichte aber nicht ersetzen, sondern lediglich sinnvoll ergänzen, denn: Wenn der WDF*IDF-Ansatz richtig angewendet wird, kann auch gleichzeitig die Keyword-Density eines Textes verbessert werden. Die Relevanz einzelner Schlagworte bemisst sich nicht nur an dem prozentualen Anteil ihres Vorhandenseins, sondern auch an der Platzierung im Text – und genau an dieser Stelle kommen die Keywords wieder ins Spiel. Das zeigt: Das Vorhandensein bestimmter Keywords ist zwar von Bedeutung, aber hilft nicht dabei, dem Text die notwendige Relevanz beizumessen. Die WDF*IDF-Formel ist dabei behilflich, weitere Synonyme im Text zu finden, die für ein Thema relevant sind. Die Keyword-Dichte und der WDF*IDF-Ansatz müssen also bei der Erstellung SEO-optimierter Texte gleichermaßen Berücksichtigung finden.

Vorgehen: Erstellung von WDF*IDF-optimierten Texten

Wie bereits erläutert, werden erstellte Texte – anhand der WDF*IDF-Formel – mit den ersten 10 rankenden Seiten bei Google verglichen. Um sich hier mit den eigenen redaktionellen Beiträgen in den Suchmaschinen-Ergebnissen durchzusetzen, ist es notwendig, überhaupt erst mal zu eruieren, mit welchen Suchbegriffen die Wettbewerber ranken und welche Länge deren Texte aufweisen.

Anschließend wird der eigene Text verfasst – wichtig ist, dass dieser inhaltlich einzigartig ist den Lesern echten Mehrwert bietet und eine klare Struktur aufweist. Das reine Aneinanderreihen von Keywords ist dabei zu vermeiden, denn das „verprellt“ nicht nur die User, sondern kann auch zu einer Abstrafung durch Google („Google Penalty“) führen. Die Textlänge sollte sich etwa an den Inhalten der Wettbewerber orientieren. Im nächsten Schritt wird nun ein WDF*IDF-Tool angewendet. Hierfür gibt es im Web verschiedene kostenlose und kostenpflichtige Instrumente, wie das WDF*IDF-Tool. Anschließend wird der Text, entsprechend der Ergebnisse, editiert.

Texter für WDF*IDF finden

Wer sich nicht mit der Materie auseinandersetzen möchte, kann natürlich auch auf Dienstleister zurückgreifen, die sich entweder darauf spezialisiert haben oder nach der Methode optimierte Texte anbieten. Auf texterjobboerse.de kann jeder kostenlos per Inserat nach freien Textern oder Agenturen suchen.


Fazit

Damit sich die Anwendung des WDF*IDF-Ansatzes langfristig auszahlt, ist wie bei allen Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung, ein langer Atem notwendig. Die Formel ist kein „Allheilmittel“, das sich von heute auf morgen positiv auswirkt und sofortige Erfolge verspricht. Wer sich mit der Formel bislang nicht beschäftigt hat, für den ist es durchaus lohnend, sich in die Thematik einzulesen und entsprechende Tools als Hilfsmittel zu verwenden. Eine weitere Möglichkeit ist die Erstellung von WDF*IDF-optimierten Texten an einen externen Dienstleister, wie einen erfahrenen Webcontent-Texter, zu delegieren.