1. Vereinbarungen mit neuen Aufraggebern zu einem Probetext sind üblich, um zu sehen, ob „Chemie“ und Qualität mit den Vorstellungen übereinkommen. Sie sollten jedoch keinesfalls bei neuen, unbekannten Geschäftspartnern beim Erstkontakt über die Maßen in Vorleistung gehen. Auch wenn vielleicht die Aufträge verlockend klingen. Bei einem größeren Auftrag von sagen wir 100 Texten, empfehlen wir diese zu teilen und einzeln z.B. in 20er Paketen abzurechnen. Wie, ist Ihnen natürlich selbst überlassen. Der springende Punkt ist, zunächst Vertrauen in den Geschäftspartner zu finden.
Wenn der Auftraggeber das ablehnt, ist dies kein gutes Zeichen. Seriöse Auftraggeber haben nichts zu verbergen und werden dafür Verständnis haben.
2. Daraus folgt auch: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Es gibt Eilaufträge, ja, aber dann möglichst nur bei Geschäftspartnern, mit denen man schon lange zusammenarbeitet. Lieber einen Auftrag ablehnen, als einen umsonst erledigt zu haben …
3. Bei größeren Textmengen (z.B. ab 100 Stück bzw. deutlich über 100 €) empfiehlt es sich, mit dem Geschäftspartner einen Dienstleistungsvertrag abzuschließen, in dem die Rechte und Pflichten der Parteien rechtssicher geregelt sind. Vorlagen dazu, finden sich reichlich im Netz. Auch Abschläge oder Teilvorkasse ist ein denkbares Mittel zur Risiko-Minimierung.
4. Informieren Sie sich ggf. im Internet zuvor über die Firma oder den Auftraggeber.
5. Erkundigen Sie sich im Vorfeld ob eine gültige(!) Rechnung ausgestellt werden kann.
6. Seien Sie insbesondere dann vorsichtig, wenn große Aufträge winken und der Kontaktpartner nur Freemailer-Emailadressen (z.B. Web.de, @gmail) verwendet. Die meisten Betrüger suchen die Anonymität hinter diesen Adressen.

Ihr Texterjobboerse.de Team